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Kinder- und Jugendhilfe

Aufgrund steigender Zahlen von Menschen, die auf der Suche nach Schutz und Sicherheit nach Deutschland kommen, nimmt der Bedarf an Kapazitäten für die Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen sowie sich anschließende Hilfen, im Rahmen des achten Sozialgesetzbuches, stark zu.

Wir von B+S Soziale Dienste, die sich der Betreuung, Begleitung, und Unterstützung von hilfebedürftigen Menschen, unabhängig ihrer Kultur, Geschlecht, Nationalität und Herkunft seit Jahren im Rahmen der Hilfeformen des SGB VIII und SGB XII verpflichten, fühlen uns in besonderem Maße für unbegleitete minderjährige Ausländer verantwortlich.

Unsere Hilfsangebote orientieren sich hierbei stark an den Fähigkeiten und den Bedürfnissen der Jugendlichen und der jungen Erwachsenen. Wobei die Integration in die Gesellschaft sowie eine weitmögliche Verselbständigung, die Entwicklung einer realistischen Lebensperspektive im Hinblick auf schulische, berufliche Entwicklungen zum selbständigen Existenzaufbau, angebotsübergreifend im Fokus unseres täglichen Handelns steht.

Unsere Leistungsangebote im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe
Unser Angebot richtet sich an Familien, die bei der Bewältigung ihrer Erziehungsaufgaben im Alltag und in Krisensituationen Unterstützung benötigen.
 
Der Erziehungsbeistand und der Betreuungshelfer sollen das Kind oder den Jugendlichen bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen möglichst unter Einbeziehung des sozialen Umfelds unterstützen und unter Erhaltung des Lebensbezugs zur Familie seine Verselbständigung fördern.“
(§ 30 SGB VIII)
  • Unterstützung bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen
  • Förderung der Verselbständigung
 
„Sozialpädagogische Familienhilfe soll durch intensive Betreuung und Begleitung Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Dauer angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie.“
(§ 31 SGB VIII)
  • Intensive Betreuung und Begleitung von Familien
  • Hilfe bei Erziehungsaufgaben
  • Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen
  • Konflikt- und Krisenlösung
  
Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung soll Jugendlichen gewährt werden, die einer intensiven Unterstützung zur sozialen Integration und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung bedürfen. Die Hilfe ist in der Regel auf längere Zeit angelegt und soll den individuellen Bedürfnissen des Jugendlichen Rechnung tragen.“
(§ 35 SGB VIII)
  • auf den Einzelfall abgestimmtes Betreuungsarrangement
  • soziale Integration und Stabilisierung der Persönlichkeit
  • intensive und individuelle Unterstützung
  
1) Kinder oder Jugendliche haben Anspruch auf Eingliederungshilfe, wenn ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweicht, und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist.

Von einer seelischen Behinderung bedroht im Sinne dieses Buches sind Kinder oder Jugendliche, bei denen eine Beeinträchtigung ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft nach fachlicher Erkenntnis mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. § 27 Abs. 4 gilt entsprechend.

(1a) Hinsichtlich der Abweichung der seelischen Gesundheit nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 hat der Träger der öffentlichen Jugendhilfe die Stellungnahme
  • eines Arztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie,
  • eines Kinder- und Jugendpsychotherapeuten oder
  • eines Arztes oder eines psychologischen Psychotherapeuten, der über besondere Erfahrungen auf dem Gebiet seelischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen verfügt,
einzuholen. Die Stellungnahme ist auf der Grundlage der Internationalen Klassifikation der Krankheiten in der vom Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information herausgegebenen deutschen Fassung zu erstellen. Dabei ist auch darzulegen, ob die Abweichung Krankheitswert hat oder auf einer Krankheit beruht. Die Hilfe soll nicht von der Person oder dem Dienst oder der Einrichtung, der die Person angehört, die die Stellungnahme abgibt, erbracht werden.

(2) Die Hilfe wird nach dem Bedarf im Einzelfall
  • in ambulanter Form,
  • in Tageseinrichtungen für Kinder oder in anderen teilstationären Einrichtungen,
  • durch geeignete Pflegepersonen und
  • in Einrichtungen über Tag und Nacht sowie sonstigen Wohnformen geleistet.
(3) Aufgabe und Ziel der Hilfe, die Bestimmung des Personenkreises sowie die Art der Leistungen richten sich nach § 53 Abs. 3 und 4 Satz 1, den §§ 54, 56 und 57 des Zwölften Buches, soweit diese Bestimmungen auch auf seelisch behinderte oder von einer solchen Behinderung bedrohte Personen Anwendung finden.

(4) Ist gleichzeitig Hilfe zur Erziehung zu leisten, so sollen Einrichtungen, Dienste und Personen in Anspruch genommen werden, die geeignet sind, sowohl die Aufgaben der Eingliederungshilfe zu erfüllen als auch den erzieherischen Bedarf zu decken. Sind heilpädagogische Maßnahmen für Kinder, die noch nicht im schulpflichtigen Alter sind, in Tageseinrichtungen für Kinder zu gewähren und lässt der Hilfebedarf es zu, so sollen Einrichtungen in Anspruch genommen werden, in denen behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam betreut werden.“ (§ 35a SGB VIII)
  • Unterstützung bei der Ermöglichung der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft
  • Intervention bezüglich Beeinträchtigungen bei der Lebensbewältigung
  • Kooperation zwischen allen Beteiligten
  • Flexibilität
  • Ressourcenorientierung
  • Lebensfeldbezogene Hilfen
  • Systemische Herangehensweise
In Zusammenarbeit und Gesprächen zwischen Erziehungsberechtigten, jungen
Menschen, Jugendamt und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird die notwendige Hilfe im Einzelfall geplant. Eine sozialpädagogische Fachkraft
übernimmt daraufhin die Betreuung entsprechend den gemeinsam vereinbarten Zielen in Ihrer häuslichen Umgebung

 
Die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe können bei Bedarf miteinander kombiniert werden.

Die Leistungen der ambulanten Familien-, Kinder- und Jugendhilfe erfolgen auf der Grundlage des Sozialgesetzbuchs acht (SGB VIII) und sind für die Familien kostenfrei.
 
 
 
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